„Sex and the City“ goes politics: Cynthia Nixon for Gouverneur

„Ich liebe New York und heute gebe ich bekannt, dass ich mich um das Amt des Gouverners bewerbe“, twitterte Mitte März Cynthia Nixon. Moment. Die Cynthia Nixon? Oder sollten wir besser sagen: Miranda aus Sex and the City?

Ja genau! Die Schauspielerin will in die Politik – und muss sich so den Fragen der Reporter stellen. „Wieso bewirbst Du Dich um dieses Amt? Wird sie in ihrem ersten TV-Interview bei Wendy nach der Verküdungung gefragt. „Ich liebe New York“, antwortet sie, „Die Wahl von Donald Trump war für mich ein richtiger Weckruf! Ein Weckruf an alle Frauen da draußen: Wenn wir die Richtung nicht mögen, in die unsere Regierung geht, dann müssen wir dafür einstehen und uns in der Politik einmischen wie noch nie zuvor! Und das mache ich hiermit.“

Das New York Time Magazine fragt sie, warum sie glaubt, dass sie qualifiziert ist – gerade in Zeiten, in denen zunehmend Leute mit einer bestimmten berühmten Person im Weißen Haus unzufrieden sind. Darauf Nixon: „Seit dem ich Teenager bin, bin ich politisch aktiv. Donald Trump mag ein großes Problem sein, aber nicht, weil er berühmt ist – sondern aufgrund seines Strebens, Reiche und Unternehmen zu belohnen.“

Immer wieder wird sie auf ihrer Wahlkampf-Tour gefragt, wie ernst es ihr ist, sich um ein politisches Amt zu bewerben: „Du bist so eine großartige Schauspielerin – machst Du das nicht einfach nur um einen Punkt zu machen?“ wird sie von Steven Colbert in seiner Late Night Show gefragt. „Ich möchte die nächste Gouverneurin von New York sein! Man kann doch im Leben mehrere berufliche Laufbahnen einschlagen!“ antwortet sie.

In Amerika ist der Wechsel von Stars in die Politik durchaus bekannt. So ist Donald Trump nicht der erste Präsident, der schon vor seiner Bewerbung um das Präsidentenamt weltweit bekannt war: Ronald Reagan, war vorher ein berühmter Hollywood-Schauspieler – und von 1981-89 Präsident der Vereinigten Staaten.

Oder Arnold Schwarzenegger: der gebürtige Österreicher und Schauspieler („The Terminator“) war von 2003-2011 Gouverneur von Kalifornien.

Wie findet ihr den Wechsel von „Celebrity to President“?  Glaubt ihr, dieses Model könnte auch in Deutschland Schule machen? Bin gespannt auf Eure Meinung!

 

 

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